| Von: Jan Krause, am 26-03-2011 05:04 |
Die nächste Runde unserer kleinen Baugeschichte setzen wir heute fort - mit der ersten Motor-Anprobe mit Getriebe, den Arbeiten zur Modifikation des Getriebetunnels, einer kleinen, feinen Blechreparatur, Montage der Gurtverankerungen und dem Ausbau des Himmels.. viel Spaß damit!

 Doch zunächst eine Runde Probesitzen in der Sonne.. damit man sich mal ein wenig besser vorstellen kann, wie das Ergebnis sich später anfühlen wird :D
Dann werden Motor und Getriebe endlich fest verkuppelt.. die zwei dürfen sich in einigen Schritten langsam kennenlernen, schließlich soll die Verbindung ja später auch lange halten!

 

Montage der Schwungscheibe und Einmessen der Getriebeglocke.. Danach darf das Ganze dann auch schon in sein neues Heim einziehen!    Damit später auch alles passt, folgt eine weitere Anprobe.. schön Vorsichtig ;D
  
Wie man sehen kann, ist auch an der Firewall noch genug Platz. Die Vorarbeit zahlt sich aus.   
Das sieht man auch daran, daß innen alles an Ort und Stelle ist. Der neu eingesetzte Bügel ist auch da, wo er hingehört.   
Jetzt muss nur noch dem Getriebetunnel beigebracht werden, daß sein neuer Bewohner etwas mehr Speck auf den Rippen hat als gewöhnlich.. ein neues Blech wird dazu angefertigt, um den Übergang zwischen hinterem Tunnelbereich und dem nun höheren vorderen Bereich auszugleichen:
  
Dabei wird das Getriebe von unserem einstellbaren Helferlein an Ort und Stelle gehalten.
  
Nach dem anpunkten wird durchgeschweisst - auch hier soll später alles wie aus einem Guß werden, und das ohne ein Gramm Spachtelmasse. 
Nach dem durchschweissen wird auch von unten alles überstehende Blech abgetrennt und sauber verschliffen - mühselig über Kopf zwar, aber das Endergebnis lässt sich dann doch sehen und versüßt alle Mühen ;D
   Nach diesen Blecharbeiten möchten wir euch noch zeigen, wie die dann doch stellenweise vorhandenen Rostlöcher behandelt werden - natürlich ebenso nach dem Prinzip "all killer, no filler!" - dabei setzt unser Karosserie-Experte Benjamin sauber vorgeformtes Blech randlos auf Stoß ein, so daß diese Stelle später nie wieder Probleme machen wird.. alle sichtbaren Schweißnähte werden komplett verschliffen und danach sieht das Teil aus wie frisch aus der Presse.. hier also die hintere linke Ecke der C-Säule neben der Heckklappe.
   Ein "kleines" Loch an einer blöden Stelle - direkt an der Kante, beide Flächen weisen eine leichte Biegung auf - kein Problem für unseren "Feinschmied" Benjamin ;D    Das Ergebnis spricht für sich.. saubere Anpassung ist das A und O! Besonders die richtige Biegung des Bleches sollte schon vorher in das Material eingearbeitet werden, da es sonst noch schwieriger einzusetzen ist wenn es beim Schweißen unter Spannung kommt..    Nun zum Himmel - da er teilweise schon zum einsetzen des Käfigs entfernt werden musste, damit er beim Schweißen kein Feuer fängt und nicht im Weg ist, sein Zustand außerdem (seht selbst..) nicht allzu gut war, haben wir den ebenso mal entfernt. Dabei natürlich immer so, daß alle Befestigungsleisten und -Materialien wieder verwendet werden können, wenn der Wagen lackiert ist kommt erst mal Isolationsmaterial drauf (sonst hat man eine schöne Blechtrommel) und dann schauen wir mal, ob er wie Original nachgebaut wird oder wir uns noch etwas anderes überlegen.   
Hier sieht man den Vergleich zwischen vorher und nachher.. das braune ist übrigens hauptsächlich der Kleber, mit dem die originale Isolation angebracht wurde, kaum Flugrost bis auf die Falze, aber nichts bedrohliches. Auf dem dritten Bild sieht man einerseits die Befestigungen des Himmels, andererseits kann man auch gut die Spuren der Schweißarbeiten auf dem Rohr erkennen.
 
Hier kann man ganz gut erkennen, aus wie vielen Stücken so ein Kombihimmel besteht.. im Gegensatz zu den bekannten Stoffhimmeln besteht dieser aus einer Art durchlöcherten, beschichteten Hartfaserplatte, die ihre Stabilität durch die Form der Befestigungsmaterialien bekommt und leider mit der Zeit (wie in diesem Fall auch) oft feucht wird und dann durchhängt.. Die längs angebrachten Streifen sind nachträglich da rein gekommen, um genau dies zu "verhindern".. nun ja, also raus damit und voila, nur noch Käfig und Kleber. Wir dachten übrigens zuerst, wir könnten den Himmel ohne Demontage erhalten, sonst hätten wir das auf jeden Fall anders herum gemacht... Hier gehts weiter zum Teil 8 dieser kleinen Story..
| Schlüsselworte : 63, Fahrwerk, Getriebe, HEMI, High Performance, Hotrod, Motorenbau, Oliver, Pro Touring, Projekte, Savoy, Station, Suspension, Vorderachse |
|
|
|