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1963 Plymouth Savoy Station Teil 9 ?
Von: Jan Krause, am 11-06-2011 01:47

So, zur Feier des Tages gibt es mal ein paar neue Stationen unserer Reise zum Mittelpunkt des Savoy-Strassenmaschinen-Universum zu sehen. Heute im Angebot:  300 Gramm feinste Vorderachse, gespickt mit ein paar lustigen Auspüffchen an Radhaus mit Tankmulde und Kühlersoße. Guten Appetit! (Die Bilder sind diesmal entsprechend betitelt - also einfach auf damit und durchgeklickt!)

Der Arbeitsplatz der Stunde. Heute im Angebot: Röhrchen verlegen!Da muss es durch.. und bitte nirgends anstoßen: Problem erkennen ist nicht schwer, Problem lösen aber sehr..  Mal kurz antäuschen.. wenn man die Augen zukneift siehts schon fast fertig aus Wir machen unseren Autos neuerdings immer ein Öfter mal was neues: Damit man mit dem Fahrzeug auch auf längeren Strecken angenehme Geschwindigkeiten Fahren kann undEnde gut, alles gut. Da die nach unten gebogen sind, fallen sie auch nicht so auf.  So sieht das dann zusammengesteckt aus.. Und so unscheinbar schmiegt sich das ins FahrzeugHängen soll er! Und damit das auch vernünftig wird, haben wir uns eine schicke Anschweißsung ausgedaSo ungefähr muss das. Das bracket kommt an den Wagen..... und das Stänglein an den Topf. Natürlich nicht so gerade wie eben! Nun hat die Sache einen Haken.  Einmal noch spiegelverkehrt, das Ganze.. Die zwei werden sich ab jetzt aber nicht mehr so nahe kommen können.So sieht das ganze dann von innen aus. Da wäre noch ein bisschen Platz für ein paar Boden-Boden-Raketen.. wer kann die Frage rCatbacks kurz probemontiert.. so richtig passt das noch nicht. Nun ja, ist ja auch alles kein Standard da hinten und eng ist es Rahmen im Weg.. Leichte Modifikationen im Anmarsch. Achtung.. Fertig.Los. ZACK! Das ging euch zu schnell? Nun, dann noch mal langsam zum Mitschreiben. Aber einen zum Genießen gibts noch. Wir haben hier übrigens VIER Töpfe verbaut. Soll ja auch viel Lärm vernichtet werden.. Nun also zur Bebilderung des Prozesses die erforderlichen Modifikationen an der X-Pipe.. Passt nicht ganz- könnte man zwar so reinkloppen, das wäre aber nicht besonders leise.. ...wenn das Ding dann überall am Rahmen rumdengelt.Also ein paar Notizen gemacht..Und los gehts. Lieber Arm ab.. ..als Arm dran.. .. ;DNun passt das ganze schon viel besser in den Kram. Clearance. Damit dem Lack auch nicht zu warm wird wenn die Dinger nachher rot glühen ;DFlex an Bodenblech: Luftraum zurückerobert!Passt fast!Kleine Zwischenstücke noch.. .. dann kriegen wir die Freunde auch endlich zusammen. So ungefähr! Auch hinten alles in bester Ordnung. Das wird natürlich alles noch mal demontiert und durchgeschweisst.....wir wollen ja dass hinten rauskommt, was hinten rauskommen soll... Hier sieht man Übrigens schön den Einschraubpunkt für die Lambda-Sonde.. nicht nur praktisch, wenn man eine computergesteuertNun mal schnell auf die Waage mit dem Freund. In Gedanken noch den Fahrer links dazu, dann sind wir rechts und links ungefähr gleich.. der Tank, das meiste Glas und die 5 TÃÜbrigens auch etwas, was wir gerne mal für einen Kunden machen. Wer weiss schon genau, wie die Gewichtsverteilung seines FahrzNun gehts an die Hinterräder. Passt alles so, wie wir uns das vorher überlegt haben?Ein bisschen gemütlich ist es da ja schon.. ..und wir wollen ja nicht, dass sich die lieben kleinen nachher da dran aufreiben!Also Ziel markiert.. ..natürlich auf beiden Seiten....und raus mit dem Zeug. Hier deuten sich auch noch ein paar Zielkonflikte an. Das alte Bracket brauchen wir zum Glück nicht mehr so dringend.. Da noch ein bissel was weg....dann klappts auch mit dem Aus- und EinfedernEinen Teil des hinteren Kotflügels mussten wir noch sanft zu einem kleinen  Ausweichmanöver überreden.. mit unserem PunktschwNun ans eingemachte: Wir eröffnen die Schweller. Warum, das seht ihr dann gleich.. ..sieht nämlich für das, was wir vorhaben nicht mehr sooo vertrauenswürdig aus. .. obwohl der Zustand insgesamt noch sehr erquicklich ist....packen wir mal ein neues Blech drauf. Den leichten Überstand schneiden wir natürlich vorher noch ab ;D.. und hier lüften wir das Geheimnis: Die Schweller werden mittels schräg verlaufendem Rohr mit dem vorderen Rahmenteil verbun.. und hier der erste Blick in die Schweller. Wenn uns jemand so ein Bild von einem 48 Jahre alten Mercedes oder sowas Andere Perspektive, gleiches Thema: Ein Traum! .. und jetzt sogar mit solidem Deckel. Nun hat der Savoy endlich einen Griff zum wegschmeissen, falls er mal nicht mehr gefällt. Das ist ja das schöne an den Mopars: Platz gibts genug.. Und damit es auch gleichmäßig steif wird, bauen wir auf der anderen Seite auch gleich eine Röhre ein.. Hir siehts im Schweller auch nicht anders aus. Like! Und Zack, noch ein Griff. Nun sollte das Geschunkel ein Ende haben.. btw. Domstreben sind was für Anfänger ;D Zur Abwechslung mal wieder was Inneneinrichtung: Der Kofferraumboden!Ein bisschen WD40 bringt selbst das ollste Gelenk auf Touren. Von unten Den Aussschnitt kennt Ihr vielleicht noch aus Part 8 - hier jetzt mit fertigem größerem Loch. Ein wenig musste schon weichen, um die nötige Kühlkapazität zu erzeugen. Sonst gehen die Pinguine im Eisfach noch kaputt! So sah das ganze vorher aus, nur zur Erinnerung.. man achte auf die beiden Löcher rechts im Bild. Hier fehlt auch noch was. Dann begeben wir uns doch mal da dran. Bisher zu sehen: von uns angefertigter K-Member bzw. VorderachsDie Hubs. Diese kleinen unscheinbaren Dinger tragen die Räder der Vorderachse und das Gewicht plus Seitenkräfte ganz alleine, Einpressen - mit Abstandshalter im Schraubstock ganz einfach. Einpressen der Achsschenkel-Traggummis.. ..ist ebenfalls Schraubstockarbeit. Das soll ja eine gewisse Vorspannung haben, sonst wackelt hinterher alles rum. Sieht aus, als würde es sich darin wohl fühlen, oder?Die zwei glücklichen. Därfen ab jetzt in einem schicken 63er Savoy Dienst tun statt in irgend so einem schäbigen PlastikkesselDie Hubs sind auch fertig und montiert.. So langsam kann man sich vorstellen was daraus wird. Unten links im Bild schön zu sehen: Die Exzenter zum Einstellen. Praktisch, so ein Rohrrahmen, da kann man gleich viel einfacher alles richtig positionieren ;D..wir schweissen die ganze Sache zur Sicherheit aber in der richtigen Position fest, um Größe und Position des oberen AchsscheHier sieht man die Aufnahme am Fahrzeug und am Nabenkörper. Der obere Achsschenkel führt nur, während der untere zusammen mitHier das Rohmaterial für den Achsschenkel - grob vorgebogen.. .. aber als siamesischen Zwilling können wir da leider nix mit anfangen, daher müssen sich die zwei trennen....so gehört das.Mit Kugelkopf an einem Ende montiert lässt sich das andere Ende prima anpassen. Ein Gusse mittendrin stellt sicher, das sich hier nix bewegt was sich nicht bewegen soll ..eene..menemuh... und raus bist du. Die endgültige Form weicht dann doch etwas von der Rohversion ab. Hier noch das Gusset rein.. .. dann sollte es passen. Das ganze wird später noch durchgeschweisst. ..und natürlich versuchen wir uns auch hier wieder an der Erreichung optimaler Symmetrie - ohne CNC-Rohrbiegemaschinen nicht gaDa das ganze aber nicht in der Luft rumbaumeln soll, die Coil-Overs die Sache aber nicht selbst tragen wie Drehstäbe das tun, Da kommen Sie hin. So funktioniert das Ganze. Verstärkt werden müssen sie auch. ...Fertig geschweisst, gestrahlt und.... rein damit. Das wird gehen. Wenn nun der Wagen mal abhebt, kann man sicher sein dass die Suspension nicht komplett durchhaut bis irgendwas z..noch Mal von vorn ;DPlatz genug für Feder und Dämpfer ist auch. Was für ein Arbeitsplatz. Da möchte man glatt eine Schraubenfeder sein ;DDie Lenkstange ist nun auch schon montiert...  ... und lenkt sogar ;DDie Vorderräder haben weniger Platzmangel als die Hinterräder, durch die Innenliegenden Ventile ist aber auch hier die kleine Passt doch. ... nicht ganz. Hier muss auch noch einer ein bisschen rutschen. Denn in diesem Zustand wird sich das Rad ja nicht unbedingt immer befinden. Obwohl das natürlich toll wäre, sieht ja schick au.. und lenkt auch MIT Rad immer noch. Das vordere Ende können wir also erst mal abhaken... weitere Einstellungsarbeiten erfolgen erst am lebenden Objekt. Weil es so schön war, widmen wir uns also erst mal wieder dem Hinterteil. Hier zu sehen: Die neue Einbauwanne..  ... für Tank und Batterie. Beides schön weit hinten, damit die Gewichtsverteilung besser wird.. .. und HIER passt das so nicht rein. Trotzdem freuen wir uns natürlich über die schöne Reserveradmulde, denn so haben wir wen.. raus.Kleiner Größenvergleich. Wir gehen tiefer.. breiter.. und länger sowieso. Passt doch gar nicht soo schlecht. Da muss auch was passieren. Das Heckabschlussblech..... kann auch nicht so bleiben. Vorne dagegen werden wir versuchen, die Rundung möglichst zu erhalten. Sonst stößt sich noch jemand den Kopf an der Ecke ;D33 cm tief bis Unterkante Kofferraumboden ;D.. das sollte reichen für Tank, Anschluss und.... Geröhr. Und hier kommt schon der neue Heckdeckel. Praktisch, so eine Punktschweisspistole. Sieht fast aus wie aus einer Fachwerkstatt, oder?  ; ) .. und passt auch fast genauso gut ;DEin bisschen muss man die Ecken überreden, sich rund zu machen. Mit dem passenden Werkzeug alles kein Problem. Dann noch anpunkten.. .....und die überstehenden Reste entfernen... ..dann passt es auch am Ende. Fertig! Sieht doch nett aus. Wenn die Stoßstange wieder drauf ist, sieht man davon leider nichts mehr.. aber davon nächstes Mal mehr ;D

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